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CN Fitness News

Aus der Wissenschaft für Dich recherchiert

Forscher fanden heraus, dass wer in jungen Jahren trainiert, davon auch im späteren Leben profitiert. Ein weiteres Forscherteam beschäftigte sich mit grünem Tee und kam zu dem Ergebnis, dass dieser einen positiven Effekt auf unser Gehirn hat. Und noch eine gute Nachricht für alle, die regelmäßig trainieren: Tägliches Training kann die Netzhaut im Bereich des schärfsten Sehens schützen.

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Jetzt trainieren, später profitieren 

Belastungen sorgen für feste Knochen – selbst, wenn das Training schon länger zurückliegt. Das  hat die Indiana University in Indianapolis mit Hilfe einer Studie an Baseballspielern herausgefunden. Dabei wurde der Oberarmknochen von ehemaligen Spielern hinsichtlich Knochenstärke, -dichte und –masse untersucht. Selbst Spieler, die 50 Jahre nicht mehr Baseball gespielt haben, konnten etwa die Hälfte der durch den Sport hinzu gewonnenen Knochengröße und ein Drittel der Stärke im Wurfarm erhalten. Bei jenen, die danach noch weiter aktiv waren (z.B. als Trainer), war das Resultat sogar noch besser. 

Grünes Gut fürs Gehirn

Apfeltee, schwarzer Tee, Rooibostee – Nein! Grüner Tee! Der hat neben seinen bewiesenen krebshemmenden Eigenschaften auch einen positiven Effekt auf das Gehirn. Ein Forscherteam vom Universitätsspital sowie der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel konnte nachweisen, dass Grüntee-Extrakt die effektive Konnektivität, also den Einfluss, den ein bestimmtes Hirnareal auf ein anderes ausübt, steigert. Dieser Effekt auf die Konnektivität führte gleichzeitig auch zu einer Steigerung der Denkleistung. Diese Ergebnisse haben ein großes Potenzial, wenn es z.B. um die Behandlung von Demenz geht.

Zufriedenheit kann trainiert werden 

Erfreuliche Botschaft für Pessimisten: Jeder kann ein Glückskind sein! Studien zeigen, dass 50 Prozent des Glücksreservoirs angeboren und 10 Prozent den Lebensumständen zuzuschreiben sind. Laut der US-Sozialpsychologin Prof. Sonja Lyubomirsky liegen die restlichen 40 Prozent des Glückspotentials in unseren eigenen Händen, denn wir können unser Gehirn auf Glück programmieren. Je öfter wir das tun, desto stabiler werden die entsprechenden neuronalen Verknüpfungen – und desto häufiger und konstanter versetzen sie uns auch in Hochstimmung. 

Erblindung mit Bewegung vorbeugen

Altersbedingter Sehunfähigkeit den Garaus machen? Das geht womöglich – und zwar mit Bewegung! Wolfgang Wesiack vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) geht davon aus, dass gemäßigtes, tägliches Training die Netzhaut im Bereich des schärfsten Sehens schützt. Dabei bezieht er sich auf eine vielversprechende US-Forschung, die diesen Effekt an Mäusen nachgewiesen hat. Labormäuse, die regelmäßig im Laufrad aktiv waren, wiesen mehr lichtempfindliche Sinneszellen, welche bei der sogenannten altersbedingten Makuladegeneration absterben auf als untätige Tiere. 

Besser abnehmen mit weniger Kohlenhydraten 

In den letzten Jahren kamen immer mehr Diät-Formen auf. Darunter auch Low-Carb mit wenig Kohlenhydrate und mehr Fett und Low-Fat mit wenig Fett und mehr Kohlenhydrate . Die Tulane University in New Orleans hat eine Studie veranlasst, bei der die Hälfte der Teilnehmer ihre Kalorien mit einer Low-Carb-Diät (täglich nicht mehr als 40g Kohlenhydrate) reduzieren musste, die andere Hälfte mit der Low-Fat-Diät (täglich nur noch 30 Prozent Fett). Dabei kamen sie zu folgendem Ergebnis: Wenn es ums Abnehmen geht, ist der Verzicht auf Kohlenhydrate deutlich effektiver – die Probanden haben mit Low-Carb sogar fast drei Mal so viel abgenommen als jene mit verminderter Fettzufuhr.