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Schröpfen und Schaben für ein makelloses Hautbild

Die meisten von uns haben mit Cellulite, Falten oder Schwellungen zu kämpfen. Dabei können Schröpfen und Schaben, auch Gua Sha genannt, Abhilfe schaffen, denn diese Massagetechniken können der Haut dabei helfen die Collagen- und Elastinproduktion anzuregen.

© New Africa – stock.adobe.com
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Was ist Schröpfen?

Beim Schröpfen handelt es sich um eine Massagetechnik, die die Haut anregen soll Collagen und Elastin zu produzieren. Dafür werden spezielle Schröpfköpfe oder Cups verwendet, darum wird es oft auch Cupping genannt. Cups oder Schröpfköpfe sind glockenförmig und bestehen aus Glas, Bambus oder Kunststoff und haben einen Durchmesser zwischen 3 und 6 cm. 

Die Cups werden auf die betroffenen Körperstellen aufgesetzt und ein Unterdruck erzeugt, der diese dann ansaugt. Die Schröpfköpfe bleiben für etwa 10 bis 20 Minuten entweder an der betroffenen Stelle oder werden über die jeweilige(n) Körperstelle(n) bewegt. 

 

Was ist Gua Sha (Schaben)?

Bei Gua Sha, oder Schaben, handelt es sich um eine Massagetechnik, bei der nach dem Auftragen von Massageöl mit einem Massagewerkzeug über die betroffene(n) Körperstelle(n) geschabt wird. Das Massagewerkzeug besteht aus Naturheilsteinen, Holz oder traditionell aus Büffelhorn und kann in unterschiedlichen Formen für unterschiedliche Körperstellen gekauft werden. 

 

Wofür werden Gua Sha und Schröpfen angewendet?

Schröpfen wird traditionell bei Problemen mit der Muskulatur angewendet, kann aber außer bei Muskelverspannungen auch bei Kniegelenksarthrose, Karpaltunnelsyndrom, Tennisellenbogen, Hexenschuss, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Verdauungsstörungen, Wechseljahresbeschwerden, psychischer Belastung, Leber- und Gallenleiden und Asthma angewendet werden. 

Aber auch aus kosmetischen Gründen kann Schröpfen, etwa bei Cellulite, Tränensäcken oder Falten eingesetzt werden.

Gua Sha hingegen wird primär aus kosmetischen Gründen verwendet und soll Falten und Tränensäcke reduzieren. Es hat aber auch einen Detox-Effekt und hilft bei Stress und Kopfschmerzen.

 

Anleitung zum Schröpfen

Schröpfen oder Cupping kann von Profis oder selbst zuhause angewendet werden. Wer Schröpfen selbst ausprobieren möchte, sollte sich unbedingt vorab gründlich über die Anwendung an unterschiedlichen Körperstellen informieren und geeignete Schröpfköpfe kaufen. Für Anfänger sind Schröpfköpfe aus Silikon besonders empfehlenswert, da mit ihnen das Verletzungsrisiko minimal ist.

Der eigentliche Prozess des Schröpfens ist einfach. Wenn Silikon Cups verwendet werden, werden diese mit den Fingern zusammengedrückt, auf die betroffene Stelle gesetzt und losgelassen, so dass sich die Cups ansaugen. Sie können über die Haut bewegt werden, um den Lymphfluss zusätzlich anzuregen, wofür ein Körper- oder Massageöl verwendet werden kann. Bei Cellulite werden die Cups kreisförmig über die betroffenen Stellen bewegt.

 

Anleitung für Gua Sha

Gua Sha Massagen im Gesicht werden meist mit in Form geschliffener Jade oder Rosenquarz durchgeführt. Wer eine Gua Sha Massage im Gesicht anwenden möchte, sollte zuerst eine gründliche Gesichtsreinigung vornehmen und auch das Gua Sha Werkzeug vorab reinigen. Anschließend muss die Haut gründlich eingeölt werden, damit der verwendete Stein auf der Haut gleitet und sie so nicht verletzt oder irritiert wird.

Um den Lymphfluss zu fördern ist zu beachten, dass immer von innen nach außen gestrichen wird, außer am Hals, wo von unten nach oben gestrichen wird. Dabei wird der Stein im 45 Grad Winkel an die Haut gehalten. Begonnen wird die Massage am Kiefer, gefolgt von den Wangen, der Augenpartie, der Stirn und abschließend dem Hals. Nach der Massage wird das Gesicht und das Massagewerkzeug wieder gewaschen und nach Belieben Hautpflegeprodukte verwendet.

 

Fazit

Schröpfen und Gua Sha tun nicht nur dem Körper, sondern auch der Psyche etwas Gutes. Richtig angewendet kann Schröpfen oder Cupping, bei vielfachen Beschwerden hilfreich sein. Gua Sha hingegen regt den Lymphfluss an und hilft gegen Falten, Tränensäcke, Schwellungen und Kopfschmerzen. Regelmäßig angewendet können sie langfristig Beschwerden mindern und das Hautbild verbessern.

Die beiden Massagetechniken können einfach und kostengünstig zuhause angewendet werden und sind auf jeden Fall einen Versuch wert!