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Sommerschön in den Herbst

Mit der richtigen Verwöhnpflege sieht Ihre Haut auch im Spätjahr noch aus wie kurz nach dem Urlaub. Hier lesen Sie die besten Tipps und Tricks, wie Sie Ihr sommerliches Aussehen in den Herbst retten.

© Mediteraneo - stock.adobe.com


So, lieber Sommer, das war’s dann mal wieder mit uns. Die Tage werden kürzer, die Nächte kühler, die Urlaubserholung macht so langsam wieder dem Alltag Platz. Aber muss man uns das wirklich ansehen? Mit der richtigen Pflege lässt sich das hübsche Sommerleuchten in den Herbst herüber retten. Und das sorgt für bessere Laune, wenn die Tage trüber werden.


Stundenlang haben wir in der Sonne gelegen, um braun zu werden. Ein gebräunter Teint ist das schönste Souvenir aus dem Urlaub und soll natürlich nicht zu schnell verblassen. Außerdem sind wir nach dem Urlaub rundum erholt. Und das sieht man uns auch an. Zart gebräunt wirken wir frisch und ausgeruht. Eine vergängliche Schönheit, wenn der „ganz normale Wahnsinn“ des Alltags erst wieder Einzug hält. Wer den Sommer auf Haut und Haar noch eine ganze Weile andauern lassen will, der muss geeignete Beauty-Maßnahmen ergreifen. Dann geht der Sommer zumindest in Sachen Schönheit in die Verlängerung.
Sonne, Sand und Meer – was unserer Seele so richtig gut tut, ist für Haut und Haare alles andere als eine reine Wohltat. Auch wenn gebräunte Haut auf den ersten Blick frisch und gesund aussieht: Bekanntermaßen reagiert sie auf die UV-Strahlung der Sonne auch mit vorzeitiger Hautalterung – ausgelöst durch freie Radikale, Knitterfältchen und Elastizitätsverlust. Salz- und Poolwasser strapazieren Haut und Haar zusätzlich, indem sie ihnen Fett und Feuchtigkeit entziehen. Wenn der tolle Sommerteint verblasst, wird er daher dabei gerne auch noch fleckig, weil die Feuchtigkeitsreserven der Haut erschöpft sind. Die Oberfläche schuppt sich und sieht leicht fahl aus.

 


Langsam aufgebaute Bräune hält länger!


 

So bleibt die Bräunelänger erhalten
Schon beim Bräunen selbst kann man viel tun, um eine intensive und langanhaltende Bräune zu erzeugen. Nämlich indem man die Bräune langsam und über Tage hinweg aufbaut. Bei der sogenannten „Spätpigmentierung“ bildet sich verstärkt Melanin. Dieses wird in die umliegenden Hautzellen transportiert und die Bräune baut nicht sofort wieder ab. Sonnenschutz ist wichtig, damit die Haut sich nicht im Anschluss an einen Sonnenbrand abpellt. Dann nämlich ist die Bräune schneller weg, als einem lieb ist. Weil die Sonnenstrahlen die Fettproduktion der Haut lahm legen, morgens und abends nach der Dusche pflegendes Körperöl einmassieren. Dann schuppt die Haut nicht so schnell ab und die Feuchtigkeit geht ihr nicht so schnell verloren.

Wenn das Gesicht abends etwas spannt, hilft eine Joghurt-Packung. Milcheiweiß glättet, Milchsäure befeuchtet die Haut und Milchfett beruhigt. Ruhig dick auftragen, das kühlende Gefühl genießen und nach 20 bis 30 Minuten mit lauwarmem Wasser abspülen. Ganz wichtig: Die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Je mehr Feuchtigkeit die Haut bekommt, desto besser wird die Bräune gehalten. Die Hautoberfläche trocknet dann nicht aus und schuppt nicht, so dass die Bräune nur verzögert abgetragen wird. Daher heißt es: eincremen, eincremen, eincremen.

 

Die Haut wieder in Balance bringen
Besonders hilfreiche Wirkstoffe in Feuchtigkeitscremes sind unter anderem Urea und Aloe Vera. Diese füllen die Feuchtigkeitsreserven der sonnenstrapazierten Haut auf. Zu den für die Haut wichtigen Wirkstoffen gehört auch Vitamin E. Es unterstützt die Haut dabei, Feuchtigkeit zu speichern. Vor allem um Rücken, Schultern und Dekolleté sollte man sich jetzt gut kümmern. Sie sind die „Sonnenterrassen“ des Körpers und bekommen das Gros an Sonne ab, da hier die Strahlen fast senkrecht auftreffen. Hier stellen sich am ehesten Hautrötungen und Knitterfältchen ein. Weil die Wasserspeicher im Sommer geleert sind und der Reparaturmechanismus der Zellen am Limit ist, gilt es, den Wasser- und Fetthaushalt der Haut in Balance zu bringen, damit der Bronzeschimmer lange gleichmäßig schön bleibt.
Das Feuchtigkeitsreservoir der Haut lässt sich systematisch mit Bodylotions, die Urea oder Extrakte aus Gurke oder Aloe Vera enthalten, wieder aufbauen. Diese Wirkstoffe führen der Haut Feuchtigkeit zu und helfen ihr, diese in ihrem Innern auch zu halten. Cremes mit Zink und Dexpanthenol bringen Rötungen schnell zum Abklingen und lindern Spannungsgefühle. Hautöle mit Vitamin E unterstützen das hauteigene Reparatursystem, glätten die Oberfläche und wirken so zum Beispiel sich schuppenden Schienbeinen entgegen. Damit das Dekolleté nach dem UV-Stress nicht knittrig wird, ab und zu eine Feuchtigkeitsmaske auftragen und über Nacht einwirken lassen. Duftpuder verwöhnt die Haut mit pflegenden Substanzen und kühlt zudem. Die Puderpartikelchen vergrößern die Hautoberfläche, so dass Schweißperlen besser verdunsten.

Die empfindliche Gesichtshaut reagiert besonders intensiv auf die Sonnen-Strapazen. Feine, horizontal verlaufende Trockenheitsfältchen können die Folge sein. Die Gesichtshaut braucht daher eine Extra-Dosis Feuchtigkeit. Besonders effektiv bringt Hyaluronsäure den Wasserhaushalt wieder ins Lot. Die hauteigene Substanz polstert sofort die Oberfläche der Haut auf und lässt sie wieder praller wirken. In Mikro-Form dringt Hyaluronsäure tiefer und sorgt im Inneren der Haut für volle Wasserspeicher. Auch Algen sind wirksame Feuchtigkeitsspender. Sie liefern zudem noch Wirkstoffe, die die Reparatur lichtbedingter Hautschäden unterstützen. Schnelle Frischmacher für die Haut sind Feuchtigkeitsmasken. Nach dem Urlaub dürfen sie auch zwei Mal pro Woche ihre pflegende Wirkung entfalten. Wer seine Haut längerfristig mit einem Plus an Feuchtigkeit unterstützen möchte, ergänzt mit Spezial-Seren oder -Ampullen die tägliche Hautpflege.

 

Wasser kann die Haut austrocknen
Warme Duschen, Saunieren oder heiße Bäder trocknen die Haut aus. Also lieber lauwarm duschen. Die Haut schuppt nicht so schnell und die Bräune bleibt länger erhalten. Auch die Wahl des Duschgels ist wichtig. Es sollte rückfettende Zusätze enthalten, um der Haut einen Extra-Schutz vor dem Austrocknen zu bieten. Neben warmem Wasser greift auch Chlorwasser die Haut an. Die Folge: Die durch die Sonne sowieso schon strapazierte Haut trocknet weiter aus. Wer seine Haut vor dem Austrocknen schützen will, meidet also lieber Schwimmbäder. Wer aufs Schwimmen im Chlorwasser nicht verzichten möchte, sollte sich direkt danach mit Süßwasser abduschen und großzügig eincremen.

Wichtig für einen schönen Sommerteint ist auch das richtige Essen und Trinken. Optimal sind zwei Liter Flüssigkeit am Tag. Am besten sind Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen. Daneben helfen unter anderem Paprika, Karotten oder Mangos. Gelbes, rotes und orangenes Obst und Gemüse enthalten Carotin, ein Naturfarbstoff, den der Körper in Vitamin A umwandelt. Vitamin A beugt trockener Haut vor und reguliert das Zellwachstum. Die Bräune bleibt länger. Wenn es einmal schnell gehen muss, dann kann man auch mal zu Smoothies greifen – pürierte Früchte zum Trinken.
Mit Selbstbräuner geht der Sommer in die Verlängerung.

 


Sonne lässt die Haut altern - Feuchtigkeitspflege kann Abhilfe schaffen!


 

Man könnte glauben, ein Peeling rubbelt die hart erkämpfte Bräune weg. Doch dem ist nicht so. Gerade gebräunte Haut wirkt blass und glanzlos, wenn sie von unerwünschten Hautpartikeln belastet wird. Peelings befreien die Haut von toten Hautzellen und geben ihr ihr strahlendes Aussehen zurück. Allerdings sollte man darauf achten, ein besonders sanftes Peeling zu benutzen. Einmal pro Woche müssen die trockenen Schüppchen runter, sonst wird die Haut fleckig. Ein Peeling ist außerdem eine gute Basis dafür, sich die Restbräune mittels Sonne aus der Cremetube zu erhalten.

Der im Selbstbräuner enthaltene synthetische Zucker Dihydroaceton bildet in Verbindung mit den Proteinen in der Hornschicht der Haut braune Pigmente. Die Farbreaktion beginnt sofort und ist nach zirka sechs Stunden abgeschlossen. Da nur die oberste Hautschicht gebräunt wird, hält die Bräune maximal drei bis fünf Tage. Selbstbräuner sind daher ideal, um die Zeit mit schimmernder Sommerhaut um einige Wochen zu verlängern. Vor allem, wenn eine Grundbräune vorhanden ist, wirkt die Tönung aus der Tube ganz natürlich. Wer Selbstbräuner nicht mag, kann auch auf „Bronzing Fluids“ zurückgreifen, Lotionen also, die mit bronzefarbenen Pigmenten angereichert sind. Hautöle mit Tönungseffekt sind doppelt praktisch: Sie tönen und pflegen die gestresste Sommerhaut zugleich streichelzart.

 

So bleiben die Haare lange sommerschön
Durch starke Sonneneinstrahlung wird unser Haar heller. Blondinen haben nach einem langen Sommer ein trendiges Beach-Blond. Sieht toll aus, bedeutet aber auch, dass sich die Schuppenschicht des Haares geöffnet hat und farbgebende Pigmente ausgefallen sind. Brünette Mähnen wirken nach einem langen Sommer häufig etwas stumpf, das Braun leuchtet nicht mehr und wirkt wie verblasst. Farbauffrischende Pflegeprodukte bringen schnell wieder das natürliche Leuchten zurück und versorgen das Haar außerdem mit Extra-Pflege. Eine Intensivtönung in der Naturhaarfarbe frischt die Farbe auch längerfristig auf.

Doch nicht nur die Farbe verblasst. Die Haare werden durch die Sonne auch trocken und spröde – und dadurch anfällig für Spliss und Haarbruch. Da helfen Pflegeprodukte mit Keratin – dem Hauptbestandteil der Haarsubstanz. Außerdem braucht sonnenstrapaziertes Haar wertvolle Öle und Fette wie etwa Sheabutter oder Mandelöl, um wieder geschmeidig zu werden. Es empfiehlt sich in den ersten beiden Monaten nach dem Urlaub eine Haarkur zwei Mal pro Woche. Auftragen und mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen. Ein reichhaltiges Aufbaushampoo pflegt das Haar zusätzlich bei jeder Wäsche.
Cornelia Bauer


Fazit
Den Lauf der Jahreszeiten kann man natürlich nicht aufhalten und selbst der schönste Sommerlook lässt irgendwann nach. Sie können aber viel tun, um ihn zu verlängern: Von Joghurt-Masken bis Selbstbräuner-Peelings gibt es viele Tricks, die Sommerschönheit zu verlängern. Aber auch, wenn sie sich dann endgültig verabschiedet hat, nicht traurig sein: Der nächste Sommer kommt bestimmt!

 

So verlängern Sie Ihren Sommerlook:

  • Bräune langsam aufbauen
  • Auf ausreichenden Sonnenschutz achten
  • Feuchtigkeitscremes und Körperöle gegen trockene Haut
  • Sanftes Hautpeeling in Kombination mit Selbstbräuner
  • Auffrischende Intensivtönungen nehmen
  • Pflegende Haarkuren und Aufbaushampoos
  • Ausreichend Obst und Gemüse essen
  • Rückfettende Duschgels verwenden


So ist der Sommerlook schnell am Ende:

  • Sonnenbrand
  • Salzwasser am Strand
  • Heiße Bäder und Heißwasserduschen
  • Chlorwasser im Schwimmbad
  • Aggressive Duschgels