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Aus der Wissenschaft

Wissenschaftler aus aller Welt forschen Tag für Tag, wie wir Krankheiten vermeiden, unsere Lebensqualität verbessern, gesünder werden und Infektionen vorbeugen können.

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Spaziergänge verringern das Diabetes-Risiko
Amerikanische Forscher fanden heraus, dass bereits ein 15-minütiger Spaziergang das Risiko für Diabetes signifikant senken kann. Dazu ließen die Wissenschaftler der George Washington University School of Public Health Probanden, die bereits ein erhöhtes Diabetes-2-Risiko aufwiesen, unterschiedlich lange Spaziergänge machen. Das Ergebnis: Vor allem 15-minütige Spaziergänge nach den Mahlzeiten hatten positive Effekte auf die Glukosewerte der Versuchspersonen. Die Wissenschaftler erklärten das vor allem damit, dass die Muskelkontraktionen einen zu starken Anstieg des Blutzuckers verhindern. Es lohnt sich also nach dem Essen, die Couch links liegen zu lassen und ein paar Minuten an der frischen Luft zu spazieren.

 

Besser aussehen mit Obst und Gemüse
Britische Forscher der University of St. Andrews stellten in einer stark beachteten Studie fest, dass die allseits geforderten fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu einem besseren Aussehen verhelfen. Der Grund hierfür sind Einlagerungen von gelb-rotem Farbstoff in der Haut, der die Haut attraktiver erscheinen lässt. Laut den Forschern führen bereits zwei zusätzliche Portionen Obst und Gemüse zu einer erkennbaren Verbesserung der Hautfarbe. Sie hoffen darauf, dass das Ergebnis ihrer Studie die Menschen zu einem erhöhten Verzehr von Obst und Gemüse führt. Wenn nicht aus gesundheitlichen Gründen, dann wenigstens aus ästhetischen.

 

Mobbing schadet der Gesundheit
Laut einer Studie, die im Psychologie-Fachmagazin „Psychological Science“ veröffentlicht wurde haben Schüler, die gemobbt wurden, als Erwachsene oftmals noch mit gesundheitlichen Folgen zu kämpfen. Die Studie zeigt, dass Erwachsene, die als Kind gemobbt wurden, ein sechsmal höheres Risiko haben, an einer schweren psychischen oder körperlichen Krankheit zu erkranken. Eine noch schwerwiegendere Folge ist allerdings, dass aus Opfern oftmals Täter werden, was dazu führt, dass sich Mobbing immer weiter ausbreitet.

 

Limonade erhöht das Risiko Nierensteine zu bekommen
US-Forscher am Brigham and Woman's Hospital haben einen möglichen Grund für die rasant steigende Zahl der Nierensteinerkrankungen gefunden: zuckerhaltige Limonaden. Seit vielen Jahren ist bekannt, dass hoher Fleisch- und Alkoholkonsum sowie viel Sitzen zu Nierensteinen führen. Die Forscher konnten nun aber zeigen, dass Probanden, die mindestens einmal pro Woche eine zuckerhaltige Limonade tranken, ein um 23 Prozent höheres Risiko haben, Nierensteine  zu bekommen als Probanden, die die zuckerhaltigen Getränke weniger als einmal pro Woche trinken. Um Nierensteine zu vermeiden lohnt es sich, viel Wasser oder ungesüßte Tees zu trinken.