Kurz & gut

In vier kurzen Beiträgen klären wir Fragen, wie Kalium das Risiko für Bluthochdruck verringert, weshalb unsere Gedanken unbewusst ums Essen kreisen, wie Fitnesstraining gegen Stress und Depression hilft und weshalb Vegetarier glücklicher sind.

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Kalium verringert Risiko von Bluthochdruck

Die meisten Menschen nehmen zu wenig Kalium zu sich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt 3,5g/Tag. Bei Menschen mit Bluthochdruck darf es auch ein bisschen mehr sein, da Kalium bei diesen den Blutdruck reduziert. Das Schlaganfall-Risiko konnte in Studien sogar um bis zu 24 Prozent gesenkt werden. Besonders deutlich wird dieser Effekt bei Personen, die zu viel Salz essen. Hier wirkt Kalium als ein Gegenspieler zum im Kochsalz enthaltenen Natrium. 

Außerdem ist Kalium für den Säure-Base-Haushalt wichtig, um die Zellfunktion zu gewährleisten. Kaliumhaltige Lebensmittel sind insbesondere Vollkornprodukte, Kartoffeln, Spinat, Brokkoli, Feldsalat, Nüsse, Champignons, Trockenobst, Fisch sowie Bananen.

 

Unsere Gedanken kreisen unbewusst ums Essen

Menschen denken bis zu 220 mal am Tag ans Essen, in 90 Prozent aller Fälle jedoch unbewusst. Gerade dann sind wir anfällig für Einflüsse von außen und essen mehr, als wir eigentlich wollen. Auch wenn das Essen auf einem größeren Teller serviert wird, essen wir mehr, glauben aber, dass wir ungefähr die gleiche Menge gegessen haben wie sonst. Um diese Täuschungen zu überwinden, hilft es, sich das eigene Essverhalten immer wieder bewusst zu machen.

 

Mit Fitnesstraining gegen Stress und Depression

Bei Stress und schlechter Stimmung, Depression und Überforderung haben die meisten Menschen keine Lust ins Fitnesscenter zu gehen und zu trainieren. Dabei kann sich gerade Sport äußerst positiv auf düstere Stimmung auswirken und negative Gedanken vertreiben. Selbst bei schweren Depressionen und Personen, bei denen Antidepressiva nicht anschlagen, kann Bewegung helfen, die Depression zu überwinden. 

 

Vegetarier leben glücklicher und entspannter

Menschen, die sich vegetarisch oder teilweise vegetarisch ernähren, fühlen sich weniger gestresst und sind in der Regel glücklicher als Fleisch- und Fischesser. Verantwortlich dafür ist die in Fleisch enthaltene Arachidonsäure, eine Omega-6-Fettsäure. Sie wirkt zum einen entzündungsfördernd und begünstigt somit Arthritis, zum andern verschlechtert sie die Stimmungslage. 

Vegetarier, die deutlich weniger Omega-6-Fettsäuren zu sich nehmen, fühlen sich in der Regel glücklicher und stressfreier. Eine Reduktion des Fleischkonsums wirkt sich somit stimmungsaufhellend aus.

 

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Mann auf Sofa: unsplash.com – Nik Shuliahin