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5 Tipps für mehr Ausgeglichenheit

Wir stehen alltäglich mehr oder weniger unter Druck. Arbeit, Familie, Beruf, Gesundheit, all das kann uns Tag für Tag stressen. Die gute Nachricht: Du kannst Ausgeglichenheit lernen und Dir damit Dein Leben leichter machen. Wir haben in diesem Beitrag die besten Tipps für mehr Ausgeglichenheit für Dich zusammengefasst.

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Was ist Ausgeglichenheit?

Ausgeglichenheit bedeutet nicht, dass Dir alles egal sein oder Dich nichts stören soll. Du musst auch nicht immer alles positiv sehen. Unter Ausgeglichenheit versteht man eine Balance, eine Harmonie oder ein inneres Gleichgewicht. Wer ausgeglichen ist besitzt eine innere Ruhe und Gelassenheit und nimmt sich dadurch die Dinge oftmals nicht so zu Herzen. Ausgeglichene Menschen verzweifeln nicht an den Problemen des Alltags und führen meist ein unbeschwertes Leben.

Tipp 1: Lass Dich von Kleinigkeiten nicht stören

Ein Glas zerbrochen, etwas wichtiges beim Einkaufen vergessen, verschlafen oder das Essen verbrannt; solche kleinen Missgeschicke passieren im Alltag jedem einmal (oder auch öfter). Oft ärgert und stresst man sich dann wegen solchen Dingen noch zusätzlich und schlimmstenfalls lässt man sich dadurch dann auch noch den restlichen Tag verderben. 


Lass Dich nicht von kleinen Missgeschicken aus der Ruhe bringen.


Da kann es helfen einfach mal kurz innezuhalten und durchzuatmen. Stell Dir die Frage ob dieses Missgeschick gerade tatsächlich so gravierend ist oder ob Du nicht vielleicht aus Ärger etwas überreagierst. Meistens sind alltägliche Ärgernisse schnell wieder beseitigt und es sind unsere Gedanken, die dafür verantwortlich sind, dass wir ihnen eine solche Bedeutung zuschreiben.

Tipp 2: Wahre Deine persönlichen Grenzen

Es ist wichtig Deine eigenen Grenzen zu wahren. Man sollte zwar anderen helfen, aber nicht bedingungslos. Wenn jemand Dir zu nahe kommt, über Deine Zeit verfügt, Dich überfordert oder Deine Bedürfnisse ignoriert, dann ist das ein Eingriff in Deine persönlichen Grenzen. Solche Verhaltensweisen sind oft recht einfach zu erkennen. Schwieriger wird es, wenn sie von nahestehenden oder beruflich übergeordneten Personen kommen. Oft gerät man dann in einen inneren Konflikt und ist sich nicht sicher, wie man nun am besten vorgeht. 


Wichtig ist, die eigenen Grenzen zu kennen und zu schätzen.


Das Wichtigste ist dann: die eigenen Grenzen kennen und schätzen. Deine Grenzen zu schützen ist wichtig, gerechtfertigt und gesund. Sobald das Verhalten einer Person Deine Grenzen angreift, solltest Du das verbalisieren. Reagiere bevor Du überfordert bist, denn Dein Wohlbefinden ist das wichtigste.

Tipp 3: Übe Dich in Objektivität 

Vor allem in Zeiten wie diesen wird man tagtäglich von den Meinungen anderer beschallt. Die Gemüter sind erhitzt, Frustration breitet sich aus und viele machen ihrem Ärger Luft. Am Arbeitsplatz, bei der Familie oder bei Freunden, überall treffen unterschiedliche Meinungen aufeinander. Das birgt natürlich großes Konfliktpotential. 

Daher ist es oft hilfreich die Themen von außen zu betrachten. Damit ist natürlich nicht gemeint, keine Meinung zu haben. Es ist vielmehr gemeint, dass man versuchen sollte die Standpunkte von anderen nachzuvollziehen. Das kann sich bei vielen Themen als schwierig erweisen, aber es kann auch helfen. Durch das erlangte Verständnis oder zumindest etwas Einsicht, kann man selbst weniger emotional reagieren und so eine respektvolle Gesprächskultur bewahren.

Tipp 4: Gönne Dir Pausen

Pausen sind für uns Menschen unerlässlich. Ohne Pausen gelangen Dein Körper und Deine Psyche an ihre Grenzen, was zu schweren physischen und psychischen Folgen führen kann. Daher ist es sinnvoll, dass Du Dir regelmäßig effiziente Pausen gönnst. 

AusgeglichenheitGemeint ist damit aber nicht, dass Du Dich auf das Sofa setzt und gedankenverloren auf Dein Handy oder Deinen Fernseher starrst. Effiziente Pausen sorgen dafür, dass Du Dich gut und erholt fühlst. Besonders gut eignen sich dafür: ein Bad nehmen, Meditation, Yoga, Pilates, Tai Chi, Dein Lieblingssport oder ein gutes Buch.

Tipp 5: Gehe offen und positiv durch die Welt

Um offen und positiv durch das Leben zu gehen eignet sich die Methode der Achtsamkeit am besten. Achtsam zu sein bedeutet, den Moment wertfrei wahrzunehmen und ganz im Hier und Jetzt zu sein. Man denkt also nicht über irgendwelche Termine, Probleme oder vergangene Ereignisse nach, sondern konzentriert sich einfach nur auf den Moment. 

Achtsamkeit lässt sich gut trainieren. Dazu gehst Du am besten Spazieren. Nimm Dir Zeit und schalte ganz ab. Dann nimmst Du ganz bewusst Deine Atmung wahr und fühlst wie die Luft Deine Lungen füllt und wieder verlässt. Spüre Sonne, Wind, Regen oder Schnee auf Deiner Haut und achte auf die Gerüche in Deiner Umgebung. 

Wenn ein Gedanke aufkommt, nehme in zur Kenntnis, aber halte nicht daran fest. Lasse Deine Gedanken wieder ziehen und kehre ins Hier und Jetzt zurück. Achtsamkeit lässt sich überall trainieren: in der Wanne, unter der Dusche, im Sitzen oder im Liegen. Je öfter Du Dich in Achtsamkeit übst, desto leichter wird es Dir fallen im Hier und Jetzt zu leben.

Fazit:

Ausgeglichenheit hilft Dir dabei ein gelassenes Leben zu führen, was dazu beiträgt, Deinen Körper und Deinen Geist gesund zu halten. Wichtig dafür ist es, kleine Missgeschicke des Alltags nicht ganz so ernst zu nehmen. Außerdem kann es helfen objektive Standpunkte zu beziehen und Dir somit einen rationalen Einblick in die Ansichten anderer zu verschaffen. 

Andererseits ist es auch wichtig die eigenen Grenzen zu wahren und zu verteidigen und regelmäßig Pausen zu machen, um neue Kräfte zu tanken. Abschließend ist es ratsam sich in Achtsamkeit zu üben und ganz im Hier und Jetzt zu leben. Vergiss nicht: Ausgeglichenheit lässt sich trainieren. Je mehr Du Dich also in Ausgeglichenheit übst, desto entspannter und gelassener wirst Du durch Dein Leben gehen.