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Aus der Wissenschaft

Tausende von Wissenschaftlern und Instituten in aller Welt forschen Tag für Tag nach Möglichkeiten, wie wir gesünder werden, Infektionen vorbeugen und unsere Lebensqualität verbessern können.

© Gorodenkoff - stock.adobe.com


 

Ballaststoffe sind gut für die Lunge
Ballaststoffe haben viele positive Wirkungen auf den Körper. Laut australischen Wissenschaftlern sind sie sogar gut für die Lunge. Die Forscher des Hunter Medical Research Institute in Newcastle untersuchten Probanden hinsichtlich ihrer Essgewohnheiten. Ein großer Teil der Probanden waren Asthmatiker. Die Forscher entdeckten einen Zusammenhang zwischen ballaststoffhaltiger Nahrung und der Lungenfunktion. Die gesunden Probanden nahmen deutlich mehr Ballaststoffe zu sich. Die Forscher machen die positiven Auswirkungen der Ballaststoffe auf die Darmflora und damit die Immunabwehr verantwortlich.

 

Sport macht fit und schlau
Dass Sport schlau macht, spricht sich immer weiter herum. Trotzdem sind Studien zu diesem Thema nicht abgeschlossen. Das Forscherteam um den Neurologen Tobias Schmidt-Wilcke aus Bochum untersuchte Menschen, die viel und Menschen, die keinen Sport machen. Das Ergebnis: Die Sportler hatten mehr Hirnsubstanz als die Nichtsportler. Zwar wird das Gehirn durch einzelne sportliche Aktivitäten angeregt. Langfristige Veränderungen entstehen aber erst bei regelmäßigem, fordernden Training.

 

Stadtbewohner sind anfälliger für Stress
In Zusammenarbeit mit der McGill University in Montreal untersuchte das Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim, warum Städter eher an Depressionen oder Angststörungen erkranken. Der Grund hierfür: Stress. Die Forscher setzten ihre Probanden unter Stress und es zeigte sich, dass Personen, die in einer Stadt aufgewachsen waren, eine höhere Aktivität im Angstzentrum im Gehirn aufwiesen. Weitere Untersuchungen sollen nun zeigen, ob die Ergebnisse nur für den deutschen Raum oder international gelten.

 

Schockbilder schrecken junge Raucher nicht ab
In vielen europäischen Ländern zieren Raucherbeine und schwarze Lungen die Zigarettenpackungen. Sie sollen vor allem abschrecken. Eine britische Studie der Universität Stirling zeigt nun, dass sich vor allem junge Menschen davon nicht abschrecken lassen. Zwar waren den befragten 11-16-jährigen die Bilder aufgefallen, aber nur Nicht- und Gelegenheitsraucher waren abgeschreckt. Die Raucher wurden nicht geschockt. Die Forscher vermuten, dass diese sich bereits an die Bilder gewöhnt haben.

 

Zellalterung durch gesunden Lebensstil verlangsamen
Ein gesunder Lebensstil kann den Alterungsprozess von Zellen verlangsamen. Das fanden US-Forscher heraus. Sie untersuchten den Einfluss des Lebensstils auf Telomere, Proteinstrukturen, die als Schutzhülle über dem Ende der Chromosomen sitzen. Bei Probanden, die sich über fünf Jahre hinweg von viel Obst und Gemüse ernährten und tägliche Bewegungsübungen sowie Yoga durchführten, verlängerten sich die Telomere um 10 %. Bei den Probanden, die sich sehr strikt an die Vorgaben des Lebensstils hielten, wuchsen die Proteinstrukturen sogar noch weiter.

 

Fett weg durch Alpenluft
Abnehmen ohne Hungern oder Präparate. Ob das geht, testete das Forscherteam um Dr. Rainald Fischer. Sie vermuteten, dass sich ein längerer Aufenthalt in großer Höhe positiv auf Gewicht und Blutdruck auswirkt. Dazu ließen sie 20 Probanden, die alle am metabolischen Syndrom litten, auf 2.700 m leben. Alle Teilnehmer der Studie mussten Sauerstoffmasken tragen. Ein Teil bekam sauerstoffarme Luft, der andere Teil Luft mit einem Sauerstoffgehalt wie im Tal. Das Ergebnis: Diejenigen Probanden, die Höhenluft atmeten, nahmen 2 Kilo mehr ab, als die andere Gruppe.

 

Sport ist genauso effektiv wie Medikamente
Britische Forscher der London School of Economics und der amerikanischen Harvard Medical School konnten zeigen, dass Sport bei einigen Krankheiten genauso positive Auswirkungen wie Medikamente hat. Insbesondere bei Herzproblemen und Diabetes. Die deutlichsten Ergebnisse zeigen sich bei Schlaganfall-Patienten. Bei Betroffenen wirkt Sport sogar besser als die Pillen. Die Forscher fordern nun, dass Ärzte häufiger Bewegung verordnen. Trotzdem sollten sich die Betroffenen nicht alleine auf Bewegung verlassen und die Medikamente ohne Rücksprache absetzen.

 

Abroll-Schuhe helfen nicht bei Rückenleiden
Abroll-Schuhe mit halbrunder Sohle sollen angeblich Rückenschmerzen lindern. Forscher des King College prüften das in einer Studie und fanden heraus: Die gewölbten Schuhe taugen nichts. Um die Aussagen der Schuhhersteller zu prüfen, mussten die Probanden des Forscherteams um Sian MacRae ein Jahr lang gewölbte Schuhe oder normale Sportschuhe tragen. Beide Gruppen konnten ihre Rückenschmerzen  nicht signifikant verbessern. Trotzdem war die Zahl bei den Sportschuhträgern deutlich höher, als bei der Gruppe mit den gewölbten Schuhen.