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Essen aus Langeweile: Warum Snacks die sozialen Kontakte nicht ersetzen sollten

Wegen der aktuellen Corona-Krise gibt es starke Einschränkungen im alltäglichen Leben: Soziale Kontakte sind eingeschränkt und viele Menschen arbeiten von Zuhause aus. Bei vielen Menschen steigt der Snack-Konsum bedenklich.

© Pixel-Shot - stock.adobe.com


Die Coronakrise führte zu starken Einschränkungen im alltäglichen Leben: Soziale Kontakte sind eingeschränkt und immer mehr Menschen arbeiten zuhause. Bei vielen steigt der Snack-Konsum bedenklich.

Es gibt insgesamt weniger Abwechslungs-Möglichkeiten als wir gewohnt sind. Die Folge ist oftmals Langeweile, die wir zu bewältigen versuchen. Leider greifen viele hierbei zu vermehrtem Essen und Snacks. Egal, ob Chips, Nüsse, Gummibären oder Limonade - alle Arten von Snacks sind derzeit besonders beliebt.

Das ist nicht nur auf Dauer unbefriedigend, sondern schadet auch unserer Gesundheit. Im Folgenden zeigen wir Dir, warum es gefährlich sein kann, soziale Kontakte durch Snacks zu ersetzen und was Du stattdessen tun kannst. 


Warum wir versuchen, mit Essen soziale Kontakte zu ersetzen 

Soziales Verhalten ist ein tiefes Grundbedürfnis von Menschen. Wir sind daran schon immer gewöhnt und es hatte sogar viele evolutionäre Vorteile.

Nicht umsonst beschäftigen sich heute verschiedene Wissenschaften wie die Sozialpsychologie mit dem sozialen Verhalten von Menschen. Es gehört einfach zu uns und fördert unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Problematisch wird es jedoch, wenn wir diesem Bedürfnis nicht mehr nachkommen können. Die aktuelle Situation verlangt von uns eine starke Umstellung, die völlig neu für uns ist.

Vielen wird bewusst, wie wichtig ihnen die Kontakte zu Freunden, Familie oder Arbeitskollegen sind. Doch zugleich wissen wir nicht, wie lange die derzeitige Situation noch anhalten wird.

Wenn wir ein Bedürfnis nicht über den direkten Weg befriedigen können, suchen wir nach Alternativen. Da Essen stets verfügbar ist und uns auch ein Belohnungsgefühl gibt, erscheint es vielen als Ersatz.

Zudem assoziieren wir mit Essen viele schöne Erinnerungen, vor allem soziale: Das letzte Familienessen, der Snack auf einer Party oder der Kuchen beim Besuch der Verwandtschaft.

Snacks sind zudem bekanntlich ungesund. Doch vergessen wir das schnell, wenn uns niemand beim Essen zusieht oder uns darauf aufmerksam macht, dass wir gerade eine ganze Tüte Chips verputzt haben.

Ein weiterer Grund für vermehrtes Snacken ist die fehlende Tagesstruktur. Während wir sonst durch den Arbeitstag geregelte Essenszeiten haben, kann der Gang zum Kühlschrank oder zum Süßigkeiten-Vorrat nun jederzeit erfolgen.

Es ist also keine Überraschung, dass wir uns bei Langeweile schnell zu Snacks hingezogen fühlen.


Die Folgen von Snacken aus Langeweile 

Auch wenn das Snacken aus Langeweile kurzzeitig befriedigend auf uns wirkt, bringt es uns schnell in eine Art Sucht.

Denn es befriedigt das soziale Bedürfnis und unser Wohlbefinden nicht wirklich, sondern lenkt uns nur kurz davon ab. Es führt sogar nach dem Konsum zu einem Tief. Die Folge: Wir neigen dazu mehr zu essen und verlieren schneller die Kontrolle. 

Dies wiederum kann dazu führen, dass wir zunehmen und zu wenige lebenswichtige Vitamin- und Mineralstoffe zu uns nehmen.

Das Risiko zu erkranken, nimmt damit zu. Gewöhnen wir uns an den ungesunden Lebensstil, kann dies langfristig unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit schaden.

Erschwerend dazu kommt noch, dass wir uns in der aktuellen Phase weniger bewegen. Der Gang zur Arbeit, der Besuch des Kinos oder der Gang ins Fitnessstudio, fallen aktuell aus.

Die Folgen von Snacken aus Langeweile wirken sich also auf alle möglichen Ebenen negativ aus. 

 

Alternative Tipps gegen Snacken aus Langeweile 

Doch was tun? Da die Situation für uns eine völlig neue ist, fällt es uns schwer, geeignete Alternativen zu finden. Darum haben wir im Folgenden ein paar Tipps für Dich zusammengestellt:
 

  • Mache Dir bewusst, dass Snacken kein Ersatz für die fehlende Kontakte darstellt. Damit wird es Dir direkt leichter fallen, nach Alternativen zu suchen und Dir wieder mehr Kontrolle über Dein Essverhalten geben.
     
  • Bewege Dich ausreichend: Fitness ist nicht nur wichtig für unsere Gesundheit, sondern erhöht durch die Ausschüttung diverser Glückshormone auch Dein Wohlbefinden. Zusätzlich stärkt es auch Dein Immunsystem.
     
  • Achte gerade jetzt auf eine ausgewogene Ernährung. Du hast nun auch mehr Zeit Deine Essgewohnheiten zu hinterfragen und neue frische Rezepte auszuprobieren. Achte darauf, dass Dein Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt ist.
     
  • Auch wenn wir körperlich Abstand halten müssen, heißt das nicht, dass wir keine sozialen Kontakte haben können. Durch Handy und soziale Medien können wir mit unserem Umfeld auch in dieser Zeit in engem Kontakt sein. Nutze das und führe häufiger Telefonate. Du wirst sehen, wie gut es tut.
     
  • Packe das Problem an der Wurzel und löse Deine Langweile! Es ist nun die ideale Zeit, ein neues Hobby anzufangen oder das Buch zu lesen, dass schon lange im Regal liegt. Werde kreativ und Du wirst staunen, welche neuen Ideen Dir in den Sinn kommen.