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Bock auf Training

Kennen Sie das? Eigentlich haben Sie sich vorgenommen zu trainieren, aber dann meldet sich der innere “Schweinehund” und erfindet alle möglichen Gründe, doch nicht ins Studio zu gehen. So können Sie den Schweinehund überwinden!

© Dirima - stock.adobe.com


 

Es gibt Zeiten, in denen man so gar keine Lust auf das Training hat. Da sehnt man sich nur nach der Couch, auf Bewegung kann man gerne verzichten. Manchmal fällt es einem auch schwer, die Übungen im Studio wie geplant durchzuziehen und man gibt vorzeitig auf. Vor allem jetzt nach der trainingsfreien Zeit wegen Corona schleicht sich bei dem ein oder anderen der Schlendrian ein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich aufraffen können, um das Training von Anfang bis Ende zu bestreiten und welche Belohnung am Ende winkt. 

 

Müde Geister wecken

6.45 Uhr, der Wecker klingelt – und jetzt sofort ins Training? Lieber nicht. Bevor Sie ins Studio starten, sollten Sie sich erst einmal die Zeit nehmen, munter zu werden. Dabei hilft Kaffee oder grüner Tee meist gut. Ganz wichtig ist auch, dass Sie zumindest einen Happen essen. Perfekt wäre eine hochwertige Kohlenhydrat-Quelle in Kombination mit Eiweiß. So bauen Sie keine Muskeln ab und haben Energie fürs Training. Wer ausschließlich Ausdauertraining betreibt, kann auch mal mit leerem Magen starten. Das soll den Fettabbau vorantreiben. 

 

Keine Umwege

Nach der Arbeit noch Sport zu treiben, fällt vielen schwer. Fahren Sie daher auf keinen Fall noch einmal nach Hause, um die Sporttasche zu holen, sondern gehen Sie gleich nach dem Feierabend ins Fitnesscenter. So besteht nicht die Gefahr, dass Sie Ihrem Workout das Sofa vorziehen. Wenn Ihnen das allerdings zu stressig ist und Sie vor dem Training noch etwas entspannen wollen, können Sie das auch bei einem Getränk an der Theke oder einem kurzen Spaziergang. Bauen Sie sich nur keine unnötigen Hürden ein!

 

Gemeinsam geht’s leichter

Suchen Sie sich einen Trainingspartner. Das kann manchmal wahre Wunder bewirken: Sie motivieren sich gegenseitig, regelmäßig zu trainieren, absagen fällt sehr viel schwerer. Außerdem liegt es in der Natur des Menschen, immer besser sein zu wollen als der „Mitstreiter“. So auch hier. Natürlich sollte man immer auf seine eigenen Grenzen achten und sich diese eingestehen. Oftmals unterschätzen wir jedoch unser Limit, weshalb motivierende Worte oder "Konkurrenten" schon mal zu Höchstleistungen antreiben können.

 

Bis(s) ans Limit

Das Training macht doch eigentlich nur Spaß, wenn wir anschließend spüren können, dass wir etwas geleistet haben. Genauso benötigen unsere Muskeln einen starken Reiz, um wachsen zu können. Schon aufzuhören, wenn die Muskeln beginnen, etwas zu brennen, ist zwar für Anfänger oder in der Regenerationsphase sinnvoll, jedoch nicht für diejenigen, die schon länger trainieren oder vorankommen wollen. Beißen Sie sich also durch und führen die Übung so lange aus, bis Sie keine weitere Wiederholung mehr schaffen. 

 

Tanzende Muskeln

Einen richtigen Energieschub kann man sich mit Power-Musik holen. Hier hat jeder seine eigenen Vorlieben. Am besten wählen Sie etwas Schnelles, Motivierendes, Antörnendes aus. Stellen Sie sich eine Playlist zusammen, sodass Sie nicht unnötig nach guter Musik auf Ihrem Gerät suchen müssen. Während klassische Muschel-Kopfhörer als störend empfunden werden, sorgen „In-Ear“- oder „Earbud“-Kopfhörer für ein angenehmes Tragegefühl sowie einen perfekten Sound. Stöpsel rein, Konzentration aufs Training richten und loslegen! 

 

Schema F war mal

Flexibilität ist nicht nur im Job gefragt, sondern auch beim Sport. Lassen Sie sich vom Trainer mehrere Übungen zeigen, denn ein  starres, abwechslungsloses Programm fordert Ihren Körper irgendwann nicht mehr. Außerdem haben Sie sich damit ein Übungs-Repertoire geschaffen, aus dem Sie je nach Laune und körperlichem Zustand auswählen können. Statt das Training in unmotivierten Zeiten oder bei Schlappheit sausen zu lassen, greifen Sie auf einfachere oder Lieblings-Übungen zurück. 

 

Erholung muss sein

Belohnen Sie sich für ein geschafftes Training! Aber nicht mit kalorienreichem Essen, sondern z.B. einem Gang in die Sauna oder ins Solarium. Das wirkt sich hervorragend auf Körper, Geist und Seele aus und beschert uns, genauso wie Schokolade, schöne Glücksgefühle. Nehmen Sie sich jedoch vor, in Ihrem Studio nicht nur zu relaxen. Denken Sie immer dran: Erst kommt die „Arbeit“, dann das Vergnügen! Nehmen Sie sich außerdem alle paar Wochen eine Trainingspause und laden Ihre Akkus wieder auf. Danach fällt das Training auch wieder leichter.

 

Sehen Sie das Positive

Halten Sie sich immer vor Augen, dass jeder Schritt, jede Übung und jede Wiederholung Ihrem Körper sowie Ihrer Psyche gut tut – natürlich nur, wenn Sie es nicht maßlos übertreiben. Bei regelmäßigem Training haben Sie weniger Rückenschmerzen, sind leistungsfähiger, äußerlich knackiger und sorgen sogar fürs Alter vor. Fitnesstraining ist also keine bloße Sache für den Moment, sondern trägt entscheidend zu Ihrem Wohlbefinden in der Zukunft bei. Prävention ist immer besser als Nachsorge.