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Alarmstufe rot – die besten Tipps gegen Sonnenbrand

Ein schöner brauner Teint steht bei vielen ganz oben auf ihrer Wunschliste für den Sommer. Doch häufig kommt es zu einem bösen Erwachen.

© Rido - stock.adobe.com
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Man ist blass, legt sich voller Enthusiasmus ohne ausreichenden Schutz in die Sonne und schon hat man nicht die heiß ersehnte Bräune, sondern einen Sonnenbrand, häßlich rot und schmerzend. Erfahre, wie Du Deine Haut optimal auf die Sonne vorbereiten kannst. Und was Du tun kannst, wenn Du es doch mal mit dem Sonnenbaden übertrieben hast.

 

„Sonnenschutz to eat“

Eine Möglichkeit unsere Haut vor Sonnenbrand und den schädlichen UV-Strahlen zu schützen, besteht in einer gesunden Ernährung mit vielen Antioxidantien. Diese stecken besonders im Vitamin C, Selen oder Lycopin, das wir z.B. über Vitaminbomben wie Karotten, Tomaten, Kiwis oder Orangen in unserer täglichen Ernährung unterbringen können. 

Karotten enthalten viel Beta-Carotin, das den Eigenschutz der Haut durch eine Art Pigmentfilm erhöhen kann. Vitamin E (enthalten in Eiern, Pflanzenöl, Milchprodukten und Nüssen) und Zink (in Meeresfrüchten, Fisch, Hülsenfrüchten und Nüssen) sollte zum Schutz der Haut ebenfalls auf dem Speiseplan stehen. Mit den Präventionsmaßnahmen „to eat“ sollte man allerdings frühzeitig beginnen, da der Schutzmechanismus erst nach vier bis sechs Wochen einsetzt.

 


Viel Trinken ist bei Sonnenbrand höchstes Gebot!


 

Ein Muss: die Sonnencreme

Egal, ob wir unsere Haut schon auf viel UV-Strahlung vorbereitet haben oder nicht – der Schutz während des Sonnens ist ein Muss! Einen Sonnenbrand sollte man niemals herausfordern, denn es steht fest, dass die Haut schon bei kleinen Rötungen irreversibel geschädigt wird. 

UVA- und UVB-Strahlen dringen tief in die Haut ein, verändern die Zellen und deren Erbgut. Vorzeitige Hautalterung oder sogar Hautkrebs können die Folge sein. Ein hoher Lichtschutzfaktor sorgt dafür, dass schädliche Strahlen gar nicht erst in das Gewebe vordringen. 

Welche Sonnencreme und welchen Lichtschutzfaktor (LSF) man benutzen sollte, hängt vom Hauttyp ab. Je heller der Hauttyp, desto höher sollte der LSF sein. Dieser gibt an, wie lange wir uns in der Sonne aufhalten können. Der sehr helle Hauttyp eins, bei dem sich die Haut schon nach ca. fünf Minuten rötet, kann mit LSF 30 dreißigmal so lange in der Sonne bleiben als ohne – d.h. 150 Minuten. Aber Vorsicht! 

Erneutes Eincremen ist zwar nach dem Schwimmen oder Abtrocknen sinnvoll, jedoch hat dies keinen Einfluss auf die empfohlene Dauer der Besonnung. Das bedeutet, dass man sich nach diesen 150 Minuten am besten mit entsprechender Kleidung schützt.

 

Mineralische oder chemische Filter?

Menschen mit heller und empfindlicher Haut sollten darauf achten, bestenfalls keine Produkte mit Zusatzstoffen wie Parfüm, Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe zu verwenden, da diese zu Hautirritationen führen können. Wer keine chemischen UV-Filter verträgt, kann zu einer Creme mit mineralischen Filtern greifen. 

Diese anorganischen Sonnenschutzmittel dringen im Gegensatz zu den organischen Filtern nicht in die Haut ein, sondern reflektieren das Sonnenlicht an der Hautoberfläche und sind somit sehr gut verträglich. Einziger Nachteil: Sie färben die Haut je nach Höhe des Pigmentanteils weiß. Um allerdings eine Sonnenallergie und andere Nebenwirkungen vorzubeugen, sollten wir grundsätzlich ein Präparat mit einem höheren Mikropigmentanteil bevorzugen. 

 


Mineralische Sonnencremes sind sehr gut hautverträglich.


 

Aprés-Sun für danach

Was ist aber nun, wenn wir uns trotzdem zu lange in der Sonne aufgehalten haben und unsere Haut Rötungen zeigt? Welche Cremes und Hausmittel helfen und welche kann man ganz locker auch mit in den Koffer packen? 

Zuerst einmal muss geklärt werden, wann man von einem Sonnenbrand sprechen kann. Sonnenlicht rötet die Haut meistens leicht, was an seiner wärmenden Wirkung liegt. Hier muss man sich noch keine großen Sorgen machen und kann zu kühlender After-Sun-Lotion greifen. Bevor man das Produkt aufträgt, ist es wichtig, Reste von Salz, Chlor, Schweiß, Sand und Sonnenschutzmittel abzuwaschen. Erst dann kann die Lotion, z.B. mit Zusätzen wie Aloe Vera, Feuchtigkeit spenden und mit Panthenol, Allantoin oder Thermalwasser Entzündungen hemmen. Vitamin E als Zellschutz rundet viele Produkte ab, verhindert Altersflecken und verbessert die Hautregeneration.

 

Alarmstufe rot!

Bei einem richtigen Sonnenbrand ist es jedoch mit After-Sun-Lotion nicht mehr getan. Dieser entsteht erst nach einigen Stunden und geht mit schmerzhaften Entzündungen einher. Je nach Schweregrad äußert sich ein Sonnenbrand in Druckempfindlichkeit über Juckreiz und Schwellungen bis hin zu Blasenbildung. Häufig schält sich auch die Haut nach ein paar Tagen ab.

Wenn die Haut bei einem Sonnenbrand nach Abhilfe schreit, raten Großmütter und Mamas häufig: „Schmier‘ Quark auf die verbrannten Stellen“. Auf der einen Seite haben sie schon Recht, denn Quark, Joghurt und auch Buttermilch kühlen die heiße Haut. Wenn er sich aber erwärmt, ist es oft schwierig, ihn wieder herunter zu bekommen. 
 


Iss Dich „sonnenfit“: Vitamin C und E sowie Zink schützen die Haut von innen.



Als bessere Alternative nimmt man Leinentücher und tränkt sie mit Wasser. Wer es noch kühler möchte, kann sie ins Eisfach legen und anschließend auf die Haut. Der kühlende Effekt lindert den Schmerz besser und auch auf lästiges Abwaschen können wir verzichten.

Da man im Hotelzimmer aber selten weder Quark noch Leinentücher zur Hand hat, kann auch eine Brandsalbe oder ein kühlendes Schaumspray mit Dexpanthenol aufgetragen werden. Da der weiche Schaum nicht verrieben werden muss, wird die Haut nicht zusätzlich gereizt. 

Was bei einem Sonnenbrand auch unbedingt getan werden muss ist: Viel trinken! Nur so können wir den Wasserverlust ausgleichen, den wir unserem Körper während des Sonnens „angetan“ haben. Weist die Haut schwere Verletzungen auf oder treten Übelkeit und Erbrechen auf, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

 

Urlaub aus – Blässe an?

Sind die sonnigen Tage vorbei, heißt dies nicht unbedingt, dass unser Urlaubsfeeling flöten gehen muss. Unsere schöne braune Haut können wir mit Feuchtigkeitscreme aufrechterhalten. Hierfür gibt es tolle In-Dusch Bodylotions, die nicht nur viel Zeit einsparen, sondern auch besser von der Haut aufgenommen werden. Einfach wie gewohnt mit Duschgel duschen, danach die nasse Haut direkt in der Dusche mit der In-Dusch Body Lotion eincremen, abspülen und abtrocknen – schon kann man den feuchtigkeitsverwöhnten Körper in die Klamotten stecken. 

 

Fazit

So gut wie die Sonne ist, sie hat auch ihre Schattenseiten – es sei denn, man schützt sich ausreichend und dem Typ entsprechend. Bedenke immer: Vorsorge ist besser als Nachsorge! Um rote und spannende Haut erst gar nicht entstehen zu lassen, kannst Du Deine hauteigene UV-Barriere über antioxidative Lebensmittel aufbauen. Während des Sonnens solltest Du immer an ausreichenden Schutz denken und falls es dennoch mal zu schön in der Sonne war: Aprés Sun Produkte, nasse Leinentücher, Wundsalben und die Aufnahme von viel Wasser tun sonnengestresster Haut gut.

 

Sonnenschutz ist Typsache

Hauttyp

1

2

3

4

Hautfarbe

 sehr hell, blass

 hell

 hellbraun

braun

Augenfarbe

 blau, grün

 blau, grün, grau

 grau, braun

dunkel

Haarfarben

 rötlich

 blond

 dunkelblond

dunkel

Sonnenbrand

 sofort

 schnell

 selten

kaum

Eigenschutz

 5 – 10 min

 10 – 20 min

 15 – 25 min

20 – 30 min

LSF

30 – 50 +

 20 – 50

 15 – 30 

10 – 15