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Was tun, wenn die Konzentration nachlässt?

Viele Menschen leiden unter Konzentrationsschwierigkeiten, die sich auf unterschiedliche Weise äußern können - von gelegentlichen Ablenkungen bis hin zu ernsthaften Problemen und Beeinträchtigungen, die alltägliche Aktivitäten erschweren oder gar unmöglich machen.

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In diesem Artikel werden wir uns damit beschäftigen, was Konzentrationsstörungen oder Konzentrationsschwäche sind, welche Ursachen sie haben können und wie man damit umgehen kann.

 

Was ist Konzentrationsschwäche?

Konzentrationsprobleme beziehen sich auf die Schwierigkeit, sich auf eine bestimmte Aufgabe oder Tätigkeit zu konzentrieren. Sie kann sich auf verschiedene Weise äußern, von der Unfähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, über häufige Ablenkungen bis hin zu Schwierigkeiten, sich auf eine einzige Aufgabe zu konzentrieren. Konzentrationsschwäche kann sich auf viele Lebensbereiche auswirken, von der Arbeit und der Schule bis hin zu Freizeitaktivitäten und Beziehungen.


Priorisieren von Aufgaben ist eine von vielen Strategien, mit Konzentrationsproblemen umzugehen.


 

Ursachen für Konzentrationsprobleme

Es gibt viele mögliche Ursachen für Konzentrationsprobleme. Einige davon sind:

  1. Stress und Angst: Wenn wir gestresst oder ängstlich sind, können unsere Gedanken abschweifen und es kann schwieriger sein, sich zu konzentrieren.
  2. Schlafstörungen: Wenn wir nicht genug schlafen oder Schlafstörungen haben, kann das zu Konzentrationsschwierigkeiten führen.
  3. Ernährung: Eine schlechte Ernährung, insbesondere ein Mangel an bestimmten Nährstoffen wie Eisen, kann die Konzentration beeinträchtigen.
  4. Medikamente: Einige Medikamente können Konzentrationsprobleme als Nebenwirkung haben.
  5. AD(H)S: Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts-)Störungen sind eine häufige Ursache für Konzentrationsschwäche bei Kindern und Erwachsenen.
  6. Alter: Mit zunehmendem Alter kann es schwieriger werden, sich zu konzentrieren.

 

Wie man mit Konzentrationsproblemen umgeht

Es gibt viele Strategien, um mit Konzentrationsschwierigkeiten umzugehen. Eine davon ist das Priorisieren von Aufgaben. Dabei werden die wichtigsten oder dringendsten Aufgaben identifiziert und priorisiert.

Zum anderen kann es hilfreich sein, Ablenkungen zu minimieren. Ein sauberer und gut organisierter Arbeitsplatz ist ein guter Anfang. Darüber hinaus können Hintergrundgeräusche mit Kopfhörern oder Ohrstöpseln ausgeblendet, das Handy außer Reichweite und unnötiger Krimskrams aus dem Blickfeld verbannt werden.


Kopfhörer können beim konzentrierten Arbeiten helfen, die ablenkende Umwelt auszublenden.


 

Nicht nur für die Konzentration, sondern für die gesamte Gesundheit ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung entscheidend. Zwei bis drei Liter Wasser pro Tag sollten getrunken werden, um eine optimale Versorgung der Organe und einen reibungslosen Sauerstofftransport zu gewährleisten. Außerdem sollten ausreichend Omega-3-Fettsäuren z.B. aus Nüssen, Trockenfrüchten, Fisch, Lein- oder Rapsöl aufgenommen werden. Hülsenfrüchte liefern wertvolle Aminosäuren, auch Linsen enthalten viel Eiweiß und Ballaststoffe und sollten daher auf dem Speiseplan nicht fehlen. Und natürlich dürfen die Vitamine C und A sowie Beta-Carotin nicht fehlen, denn sie schützen unseren Körper vor freien Radikalen und damit vor Entzündungen und entzündungsbedingten Krankheiten.

Liegt den Konzentrationsstörungen eine Erkrankung zugrunde, sollte ein Arzt aufgesucht und eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Diese kann aus Medikamenten, aber auch aus einer Änderung der Lebensweise bestehen.

Auch natürliche Mittel wie Ginkgo oder Ginseng Extrakte, Kalium, B-Vitamine, L-Theanin, Lecithin oder Zink können die Konzentrationsfähigkeit verbessern.


Während des Fitnesstrainings entspannt sich das Denkzentrum des Gehirns.


 

Die Konzentration im Fitnessstudio trainieren

Im Fitnessstudio kann nicht nur der Körper, sondern auch der Geist trainiert werden. Dies geschieht allerdings nicht aktiv, indem man während des Trainings beispielsweise Rechenaufgaben im Kopf löst, sondern ganz nebenbei. Denn während des Fitnesstrainings entspannt sich das Denkzentrum des Gehirns, was die Konzentrations- und Gedächtnisleistung noch Stunden nach dem Training steigert. Dieser Effekt ist bereits nach der ersten Trainingseinheit zu beobachten und steigert sich langfristig sogar noch.

Wer aktiv an seiner Konzentrationsfähigkeit arbeiten möchte, sollte Yoga, Pilates oder Meditation ausprobieren. Beim Yoga ist es wichtig, sich auf die richtige Atmung und Bewegungsausführung zu konzentrieren, gleichzeitig wird das Denkzentrum entlastet und der Körper entspannt. Durch Yoga tankt man neue Energie und Kraft, was sich auch positiv auf die Konzentrationsfähigkeit auswirkt. Ähnliches gilt für Pilates, wobei hier anspruchsvollere Haltungen eingenommen werden und die Muskulatur noch stärker beansprucht und trainiert wird. 

Achtsamkeitsmeditation trainiert die Konzentrationsfähigkeit und hilft gleichzeitig zu entspannen. Achtsamkeitsmeditation ist eine Meditationspraxis, die darauf abzielt, das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu lenken, ohne zu bewerten oder zu urteilen. Ziel ist es, sich auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren und sich der eigenen Empfindungen, Gedanken und Gefühle bewusst zu werden, ohne an ihnen festzuhalten oder sich von ihnen mitreißen zu lassen. Diese Form der Meditation kann im Liegen, Stehen, Sitzen oder auch während eines Spaziergangs praktiziert werden.


Yoga, Pilates oder Meditation wirken sich positiv auf die Konzentrationsfähigkeit aus.


 

Fazit

Es gibt viele Strategien, mit Konzentrationsproblemen umzugehen. Die besten Tipps sind deshalb hier noch einmal zusammengefasst:

  • Auf gesunde und ausgewogene Ernährung achten
  • Ausreichend schlafen (ca. acht Stunden)
  • Wichtige Aufgaben priorisieren
  • Ablenkungen reduzieren
  • Geeignete Arbeitsumgebung schaffen
  • Grunderkrankungen behandeln
  • Natürliche Heilmittel anwenden
  • Regelmäßig Sport treiben
  • Meditieren
  • Yoga, Pilates oder Qi Gong ausprobieren