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Vitalis Zentrum Rostock

Dermaplaning: Gesichtsrasur für die Frau

Einen strahlenden ebenmäßigen Teint verspricht das Dermaplaning, bei dem das gesamte Gesicht mit einem speziellen Rasierer rasiert wird und so die oberste Hautschicht und abgestorbene Hautzellen abgetragen werden. Das Geheimnis hinter dem Beauty Trend erfährst Du hier!

© Marguerite De Valois – stock.adobe.com
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Was ist Dermaplaning?

Dermaplaning wird schon seit mehreren Jahren in Schönheitssalons als minimal-invasive Gesichtsbehandlung angeboten. Dabei werden mit sehr scharfen Rasierklingen nicht nur feine Härchen, sondern auch Hautschüppchen abgetragen.

Diese Behandlung klingt vielleicht zunächst etwas aggressiv, ist jedoch ähnlich schmerzlos wie das Rasieren der Arme oder Beine.

 

Für wen ist Dermaplaning geeignet?

Dermaplaning ist nicht für jeden geeignet. Menschen mit einer empfindlichen Haut oder Hauterkrankungen, wie Neurodermitis, Akne, Schuppenflechte oder Rosazea sollten auf diese Behandlung besser verzichten.

Vorsicht ist auch für Frauen mit dicker, dunkler Gesichtsbehaarung geboten. In diesem Fall sollte unbedingt mit einem Profi Rücksprache gehalten werden, da es ansonsten leicht zu Haarwurzelentzündungen und Pickeln kommen kann.

Ansonsten sind aber alle Hauttypen für Dermaplaning geeignet. Beim ersten Mal können allerdings Rötungen oder auch leichte Schwellungen auftreten. Diese sind völlig normal und verschwinden für gewöhnlich nach spätestens ein paar Tagen von selbst.

 


Dermaplaning wird in Schönheitssalons als minimal-invasive Gesichtsbehandlung angeboten.


 

So funktioniert Dermaplaning

Dermaplaning an sich ist eine einfache Gesichtsbehandlung mit wenigen Schritten. Sie kann von Profis im Schönheitssalon oder selbst zu Hause durchgeführt werden.

Das Wichtigste ist der richtige Rasierer! Denn für das Dermaplaning braucht man spezielle Dermaplaning- oder Augenbrauen-Rasierer. Diese sind in den meisten Drogerien schon für wenig Geld erhältlich.

Vor dem Beginn der Behandlung wird das Gesicht mit einer sanften Waschlotion oder einem Gesichtswasser gereinigt. Auch die Klinge des Rasierers sollte vorher desinfiziert werden.

Für Anfänger empfiehlt sich, die Haut gründlich einzuölen, damit der Rasierer problemlos über die Haut gleitet, ohne sie dabei zu verletzen. Anschließend wird die Haut leicht gestrafft und mit kurzen, streichenden Bewegungen rasiert. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Druck auf die Haut ausgeübt wird.

Die Haare und Hautschuppen, die sich an der Klinge sammeln, müssen regelmäßig abgewischt werden. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis das gesamte Gesicht, exklusive Augenpartien und Lippen, rasiert wurde. Abschließend sollte das Gesicht mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden. Dazu bietet sich eine feuchtigkeitsspendende Maske an.

 

Vorteile des Dermaplaning

Dermaplaning verleiht der Haut einen strahlenden Teint. Außerdem werden feine Härchen entfernt, was für ein ebenmäßiges Hautbild sorgt. Viele berichten auch von besseren Resultaten beim Tragen von Foundation.

Schon lange hält sich der Mythos, dass durch eine Rasur Haare schneller und dicker nachwachsen. Das entspricht allerdings nicht der Wahrheit, ganz im Gegenteil. Leichte Gesichtsbehaarung wächst für gewöhnlich nur sehr langsam nach.

Viele sagen Dermaplaning auch eine Anti-Aging-Wirkung nach. Das ist wissenschaftlich bisher zwar nicht untersucht, aber da die Hautregeneration durch das regelmäßige Abtragen toter Hautzellen angeregt wird, ist dies durchaus wahrscheinlich.

 


Dermaplaning verleiht der Haut einen strahlenden Teint.


 

Nachteile des Dermaplaning

Da beim Dermaplaning eine sehr scharfe Rasierklinge verwendet wird, kann es zu Verletzungen der Haut kommen. Das gilt besonders bei der Eigenanwendung zu Hause. Wird das Dermaplaning andererseits in einem Kosmetikstudio durchgeführt, kann dies auf Dauer etwas kosten- und zeitintensiv werden. Mit einer Dauer von etwa 30-40 Minuten und Kosten zwischen 50 und 100 Euro pro Behandlung ist dabei zu rechnen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass diese Behandlung nicht für jeden geeignet ist. Zwar spielt der Hauttyp keine Rolle, jedoch müssen Menschen mit empfindlicher Haut, Neurodermitis, Akne, Rosacea oder ähnlichen Hauterkrankungen auf Dermaplaning verzichten.

Wer sich für Dermaplaning entscheidet, muss sich außerdem gut um seine Haut kümmern. Regelmäßige Feuchtigkeitspflege ist ein Muss, da bei der Behandlung ein Teil der obersten Hautschicht abgetragen wird und die Haut so leichter austrocknet.

 


Beim Dermaplaning kann es zu Verletzungen der Haut kommen.


 

Fazit

Dermaplaning kann für ein ebenmäßiges Hautbild sorgen, den Teint verbessern und das Alltags-Make Up natürlicher wirken lassen. So manche sagen der Behandlung auch einen positiven Anti-Aging-Effekt zu.

Andererseits kann Dermaplaning, wenn falsch durchgeführt, Hautirritationen und -verletzungen hervorrufen oder die Haut, durch das Abtragen der obersten Hautschicht, anfällig für Austrocknung machen. Auch der Kosten- und Zeitaufwand der Behandlung ist für viele nicht unerheblich.